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Städte befreien Daten aus dem Expertenkorsett

  • Wolfgang Emmer
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Die Konnotation Big Brother schwingt bei Smart City unweigerlich mit. Doch es geht auch anders. Mit den richtigen Werkzeugen stellen Städte und Regionen Informationen transparent und verständlich bereit – und beteiligen Bürger interaktiv.

38 Mal um den Äquator – so lang wäre die Autoschlange, reihte man alle Staus von 2018 in Deutschland aneinander. An was das liegt, ist kein Geheimnis: Baustellen, Unfälle und Pannen stehen ganz oben im Ranking – insbesondere zur Hauptverkehrszeit.

Doch ist das wirklich überall so und lohnt es sich für Pendler, früher loszufahren? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat der Technologieanbieter Esri die Verkehrsdaten der zehn größten deutschen Städte unter die Lupe genommen – und visualisiert. Das Ergebnis überrascht: Wer sich früher auf den Nachhauseweg begibt, braucht in deutschen Großstädten oftmals sogar länger.

Diese Story Map zeigt Pendlern, wie weit sie zu welcher Uhrzeit in München kommen. Interaktive Karten zu weiteren Städten finden Sie hier. Quelle: Esri Deutschland

Aus Daten Informationen machen

Dass Daten heute nicht für die Big Player aus dem Silicon Valley Analysefutter sein sollten, sondern der Bevölkerung dienen müssen, sollte selbstverständlich sein. In der Praxis sieht das jedoch noch häufig anders aus. Entweder verfügen gemeinwohlorientierte Institutionen wie Stadtverwaltungen nicht über genügend Daten – oder sie sind nicht im Besitz der Mittel, diese kanalisiert zusammenzuführen und verständlich bereitzustellen.

Ganz anders in der amerikanischen Metropole Los Angeles. Die Stadt zeigt, wie sie gemeinsam mit den Bürgern smart wird. Weit weg vom Algorithmus, der berechnet wo die nächste Parkbank aufgestellt werden muss, um das meiste Sitzfleisch abzubekommen, verknüpft Los Angeles seine Daten kreativ und teilt sie mit den Bürgern – und zwar so, dass diese sie auch verstehen.

Mit einem sogenannten Geohub stellt die Stadt öffentliche Daten in Form selbstsprechender Karten, Charts und Anwendungen im Web bereit. Das können Baupläne in 3D, Umfragen oder Echtzeitkarten zur Verkehrssituation sein. Aus Open Data für Fachanwender wird so eine Information mit Nutzen für alle.

Debatten versachlichen

Diese Form der Datennutzung und -präsentation soll nicht nur Entscheidungsträgern die Arbeit erleichtern. Ein transparenter Austausch mit den Bürgern entsteht und emotionsgeladene Debatten lassen sich versachlichen, da Prioritäten sichtbar werden.

Ein Beispielszenario: Es soll eine Lärmschutzmauer entlang einer mehrspurigen Innenstadtstraße gebaut werden. Die Frage, an welchen Stellen, entfacht eine hitzige Debatte. Eine Analyse von Lärm-, Feinstaub- und Verkehrsdaten – kombiniert mit weiteren Datensätzen – kann Klarheit schaffen. Beispielsweise in Form einer interaktiven Karte, die animiert in 3D darstellt, wie sich der Lärm zu bestimmten Stoßzeiten entlang der Hausfassaden ausbreitet.

Neben Bürgern und Verwaltungsangestellten sind solche Informationen auch für Medienvertreter und Unternehmen von Belang. Neue Plattformansätze mit offenen Schnittstellen verfolgen genau diesen Zweck. Sie ebnen Städten den Weg für ein vernetztes Miteinander und neue datenbasierte Geschäftsmodelle. Der Technologieanbieter Esri setzt hierfür auf einen ganzheitlichen Ansatz im Baukastenprinzip, der Daten sicher zusammenführt und ihren ursprünglichen Speicherort nicht verändert.

Wie Städte und Regionen Entwicklungen analysieren und die richtigen Weichen für ein vernetztes Zeitalter stellen, hat Esri in einem E-Book zusammengefasst.

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Wolfgang Emmer
ist IT-Redakteur und schreibt am liebsten über New Work, Smart Cities und das IoT.
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