• Smart City
  • Location Intelligence
  • Infrastructures
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart Environment
  • GeoAI
  • Smart City
  • Location Intelligence
  • Infrastructures
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart Environment
  • GeoAI
Themen
3D Augmented Reality Big Data BIM Breitbandausbau Bürgerbeteiligung Case Study Covid-19 Dashboard Digital Twin DigitalTwin Health Screening Imagery Indoor Navigation IoT Kartografie Klimawandel KRITIS Lagebild Last Mile Delivery Machine Learning Mobilität Monitoring Nachhaltigkeit Open Data Operational Intelligence Realtime Analytics Stadtplanung Standortanalyse Startups Supply Chain Tourenplanung Umweltmonitoring
Facebook
Twitter
Instagram
YouTube
LinkedIn
RSS
  • Location Intelligence
  • Smart Environment
  • Smart City
  • Infrastructures
  • GeoAI
Abonnieren

NextTech: Resiliente Lieferketten in Zeiten globaler Störungen

  • WhereNext Redaktion
  • 3 minute read
0
0
0
0

Globale Lieferketten sind anfällig für unvorhersehbare Störungen – von Naturkatastrophen bis hin zu geopolitischen Krisen. Wenn einzelne Knotenpunkte ausfallen, kann das weitreichende Auswirkungen auf Produktion, Transport und Kund:innen haben. Mithilfe moderner GIS-Technologie lassen sich solche Unterbrechungen nahezu in Echtzeit erkennen, visualisieren und durch die schnelle Identifikation alternativer Routen und Lieferanten abfedern.

Wenn Lieferketten unterbrochen werden, ist die erste Reaktion vorhersehbar: Informationen sammeln, den Schaden bewerten, die Führungskräfte informieren. Aber dann kommt die größere Herausforderung.

„Welche Optionen haben wir?“

Das ist der Moment, der reaktive von resilienten Organisationen unterscheidet. Das folgende Video zeigt, wie Geodatenanalysen diese kritische Frage von einer hektischen Suche zu einer strategischen Antwort verwandeln und Organisationen in die Lage versetzen, alternative Lieferanten zu finden, neue Routen zu planen und Gefahren zu vermeiden.

Geografische Priorisierung bei Unterbrechungen der Lieferkette

In diesem hypothetischen Szenario hilft die Technologie geografischer Informationssysteme (GIS) einem Unternehmen dabei, nach einem Erdbeben in der Region Hongkong schnell neue Verbindungen in der Lieferkette herzustellen.

Das erste, was eine Supply-Chain-Managerin oder ein Supply-Chain-Manager sieht, ist eine operative Basiskarte, auf der der Ort des Erdbebens und die betroffenen Lieferant:innen sowie Informationen über die Auswirkungen dargestellt sind – beispielsweise wie viele Produkteinheiten jeweils bereitgestellt werden.

Störungen in Echtzeit erkennen
Um globale Störungen nahezu in Echtzeit zu erkennen, verlassen sich Unternehmen auf Datenanbieter, deren Warnmeldungen nahezu in Echtzeit auf GIS-Karten angezeigt und analysiert werden können.

Als Nächstes kann ein:e GIS-Analyst:in die nachgelagerten Auswirkungen visualisieren. Obwohl die Anzahl der Lieferant:innen im Erdbebengebiet gering ist, zeigt eine Karte, die ihre Beziehungen zu den nachgelagerten Fertigungsstätten und Kund:innen nachzeichnet, dass Dutzende von Partner:innen mit Produktverzögerungen oder -engpässen konfrontiert sein könnten – bis hin zur Küste Floridas.

In einem globalen Sicherheits- und Betriebszentrum (GSOC) kann ein:e Manager:in das GIS-Dashboard nutzen, um Benachrichtigungen über die Unterbrechung der Lieferkette an Fach- und Führungskräfte aus Beschaffung, Vertrieb, Sicherheit und andere Interessierte zu senden.

In der Zwischenzeit arbeitet das Lieferkettenteam an einem Plan, um den reibungslosen Warenfluss sicherzustellen. Durch Filtern der Karte, um alternative Lieferant:innen desselben Produkts anzuzeigen, können Entscheidungsträger:innen Kennzahlen zu Preis, Qualität, Nachhaltigkeit, Compliance oder anderen Kriterien vergleichen. Durch Klicken auf eine:n Lieferant:in werden weitere Informationen angezeigt, darunter Bilder der vor Ort hergestellten Komponente sowie die verfügbaren Mengen und Lieferzeiten.

In diesem Szenario würde die Unternehmensleitung erkennen, dass die alternativen Lieferanten:innen für dieselbe Komponente einen höheren Preis verlangen – ein akzeptabler Kompromiss im Interesse der Geschäftskontinuität.

Mit Standortanalysen neue Wege zur Stabilität finden

Das Video zeigt, wie ein:e GIS-Analyst:in das Erdbebengebiet abgrenzt. Das Lieferkettenmodell wird daraufhin angewiesen, Lieferant:innen in diesem Gebiet zu meiden und alternative Routen zu berechnen.

Geodatenalgorithmen ermitteln anschließend die effizientesten Wege zwischen Lieferant:innen und Gerätehersteller:innen oder Einzelhandelsgeschäften.

Durch Hin- und Herbewegen eines Schiebereglers wird eine Vorher-Nachher-Ansicht der Unterbrechung der Lieferkette angezeigt. Analyst:innen können diese Visualisierung nutzen, um Führungskräften die neue Struktur des globalen Netzwerks des Unternehmens zu erläutern.

Mit einer temporären Lieferbasis in Singapur verändern sich das Netz der Schifffahrtsrouten und die geografische Verteilung der Lieferant:innen. Dank Standortanalysen bleibt der Warenfluss jedoch stabil und die Geschäfte bleiben mit Waren bestückt.

Was-wäre-wenn-Fragen in Simulationen umwandeln

Das Video konzentriert sich auf ein Erdbeben, aber ein:e Supply-Chain-Analyst:in kann dieselbe Standorttechnologie nutzen, um auf viele andere Ereignisse zu reagieren, wie beispielsweise die plötzliche Einführung regionaler Zölle oder die Entdeckung, dass ein Tier-3-Lieferant an Entwaldung beteiligt ist.

Mit einer GIS-Karte können Supply-Chain-Teams die Frage eines:einer leitenden Manager:in – ‚Welche Optionen haben wir?‘ – in Echtzeit-Simulationen umwandeln, die auf einem Bildschirm in einem Konferenzraum dargestellt werden. Diese neue Fähigkeit, Lieferketten flexibel neu zu gestalten, basiert auf einer soliden Grundlage geografischer Daten.

Wenn Unternehmen kartografieren können, wer ihre Lieferant:innen sind, wo sie sich befinden und wie die Lieferknoten miteinander verbunden sind, können sie diese Standortinformationen in entschlossene Maßnahmen umsetzen.

Dieser Beitrag ist eine Übersetzung des amerikanischen Original-Beitrags. 
Hier geht es zum Original-Beitrag! 

Share
Tweet
Share
Share
Share
Related Topics
  • Lagebild
Voriger Artikel

Digitaler Zwilling Sachsen 2025 – Mit Innovation zur Transformation

  • WhereNext Redaktion
Weiterlesen
Nächster Artikel

Zu den positiven Auswirkungen der Nutzung mobiler Anwendungen in der landwirtschaftlichen Betriebsführung 

  • Michael Mundt
Weiterlesen
Auch interessant
Weiterlesen
  • Infrastructures

Vom konventionellen Energieversorger zum Erneuerbare-Player: RWE gestaltet den grünen Ausbau mit GIS 

  • Alexander Goll and Amon Hondele
  • 13. Februar 2026
Filiale von ALDI SÜD in Hamburg
Weiterlesen
  • Infrastructures

Optimale Standorte für jede Nachbarschaft: ALDI SÜD über innovative Filial-Konzepte 

  • Kai Benzing and Nils Reithmann
  • 4. Februar 2026
Brücke in Deutschland fürhrt durch ein grünes Tal
Weiterlesen
  • Infrastructures
  • Smart City

Brücken neu gedacht: Digitale Zwillinge in der Infrastruktur

  • WhereNext Redaktion
  • 27. Januar 2026
Weiterlesen
  • Infrastructures

BIM & GIS als Taktgeber: Der digitale Lebenszyklus bei der Deutschen Bahn 

  • Candy Friauf
  • 13. Januar 2026
Weiterlesen
  • Infrastructures

Verwaltung neu denken – digital, skalierbar, souverän 

  • Tim Hermes
  • 23. Dezember 2025
Kaya Sittard auf der Bühne der Esri Plenary in Bonn
Weiterlesen
  • GeoAI
  • Infrastructures
  • Location Intelligence
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart City
  • Smart Environment

Mit starker Community und konsequentem Kundenfokus die digitale Transformation gestalten

  • WhereNext Redaktion
  • 10. Dezember 2025
Weiterlesen
  • Infrastructures

KI-gestützte Bestandserfassung und smarte Baustellenprozesse mit ArcGIS 

  • Nora Vögele
  • 14. November 2025
Weiterlesen
  • Infrastructures

Die Esri Konferenz 2025 – Das Event des Jahres für GIS, KI und digitale Transformation

  • WhereNext Redaktion
  • 4. November 2025
WhereNext Redaktion
Hier gibt die WhereNext-Redaktion praxisnahe Einblicke in das Thema Location Intelligence.
  • Starkregenvorsorge: Wie sich die Stadt Göttingen vor Unwetter schützt

    Weiterlesen
  • Digitale Nähe schaffen: Wie eine mobile App Kommunen und Bürger verbindet

    Weiterlesen
  • Wald Borkenkäfer

    GIS im Kampf gegen Waldschädlinge

    Weiterlesen
Lesen Sie jetzt das WhereNext Spezial 2025 mit 21 Success Stories aus der Praxis
Jetzt anmelden zur IMGIS 2026 in Frankfurt am Main vom 15. bis 17. April
Eine Auswahl an Lieblingsmaps in den Maps We Love von Esri Deutschland und Esri Schweiz
WHERENEXT

Das Fachmagazin für Best Practices, Interviews und Success Stories rund um Location Intelligence.

Herausgegeben von Esri Deutschland und Esri Schweiz – den Anbietern für Geospatial Infrastructure.

Logos von Esri Deutschland und Esri Schweiz in schwarz
MEISTGELESEN
  • Einsatzfahrzeug der Polizei fährt auf eine Autobahn auf
    Vom Datenpunkt zur Einsatzstrategie: GIS als strategischer Hebel in der Kriminalprävention
  • Indoor GIS als Grundlage für den Smart Campus an der ETH Zürich 
  • Geodaten im Rettungseinsatz: intelligentes Notfallmanagement im Kanton Wallis 
INFO
  • About
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Esri Deutschland
  • Esri Schweiz
  • ArcGIS

Gib dein Suchwort ein und drücke Enter.

X