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Arbeiten im Wald bei ForstBW: mobil und digital

  • WhereNext Redaktion
  • 3 minute read
Quelle: ForstBW
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ForstBW ist für die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung von über 324.000 ha Staatswald verantwortlich. Das ist rund ein Viertel der Waldfläche Baden-Württembergs. Im Interview verrät Frau Dr. Heidi Bäuerle, GIS-Leiterin bei ForstBW, wie mobile Geo-Lösungen bei der täglichen Arbeit helfen. 

Was sind die Aufgaben von ForstBW?

Dr. Heidi Bäuerle: Unser Spektrum ist breit. Oberstes Ziel ist der Schutz, die Pflege und die Entwicklung von ökologisch wertvollen und stabilen Wäldern. Dafür leisten wir aktiven Umwelt-, Klima- und Naturschutz. 

Darüber hinaus sind wir für die Bereitstellung des erneuerbaren Ökorohstoffs Holz und die forstfachliche Bildung und Waldpädagogik zuständig. Dafür betreiben wir aktive Umweltbildung, schaffen Erholungsinfrastruktur, beraten und informieren die Bevölkerung rund um den Wald. 

Wie kann mobiles GIS bei diesen Aufgabenfeldern helfen?

Der Arbeitsplatz von uns Försterinnen, Förstern und Waldarbeitenden ist der Wald. Die Kernprozesse von ForstBW finden nicht im Büro, sondern in den Staatswäldern statt, die sich über ganz Baden-Württemberg verteilen. 

Das mobile und kartenorientierte Arbeiten hat im Forst eine lange Tradition. In den vergangenen Jahren hat sich allerdings die Ausstattung für das mobile Arbeiten im Wald rasant verändert. Die Kombination von moderner IT-Ausstattung wie Smartphone und Tablet und digital vorhandenen Karten hat die Prozesse positiv verändert. Wichtige Informationen wie Flurstücksgrenzen oder der nächstgelegene Weg können am konkreten Standort im Wald abgerufen werden und gleichzeitig geschädigte Bäume oder Habitate der Gelbbauchunke direkt vor Ort digitalisiert werden. 

Können Sie zwei bis drei konkrete Anwendungsfälle beschreiben?

In der Field Maps App werden in der Anwendung Habitaterfassung Gelbbauchunke Gewässer erfasst, in denen die Gelbbauchunke lebt. Es kann darin z.B. dokumentiert werden, ob Gelbbauchunken das Gewässer aktuell besiedeln oder Maßnahmen erforderlich sind, um eine Ansiedelung durch die Gelbbauchunke zu fördern. 

Die Anwendung Schadereignis und Polterplatz hat den Fokus auf der Erfassung, der Entnahme und dem Abtransport von geschädigten Bäumen. In dieser Field Maps App Anwendung ist zusätzlich der Layer aktive Gelbbauchunkengewässer integriert, so dass bei der Entnahme der geschädigten Bäume auf die Habitate der Gelbbauchunke Rücksicht genommen werden kann. 

Bildquelle: ForstBW

Am Prozess von der Erfassung geschädigter Bäume bis zu deren Abtransport aus dem Wald sind neben den Mitarbeitenden von ForstBW auch Unternehmende beteiligt. Das gemeinsame Arbeiten wird durch die mobile Anwendung deutlich erleichtert, da für alle Beteiligten jederzeit einsehbar ist, wo Bäume geerntet, gerückt oder abtransportiert werden müssen bzw. welche Aufgaben bereits erledigt sind. 

Wie unterstützt ArcGIS Ihre Prozesse?

ArcGIS Enterprise ist die Basis unserer kartenbasierten mobilen Anwendungen. Für die Abbildung unserer Prozesse bringen die Offline-Fähigkeit der mobilen Anwendungen von Esri und die zentrale Datenbank die entscheidenden Vorteile. 

Die mobilen GIS Anwendungen wie die Field Maps App können auch ohne Funkverbindung (Mobilfunk Empfang ist im Wald oftmals nicht vorhanden) betrieben werden. Die erfassten Daten werden auf dem Gerät gespeichert und mit der zentralen Datenbank synchronisiert, sobald eine ausreichende Funkverbindung (WLAN oder Mobilfunk) zur Verfügung steht. 

Bildquelle: ForsBW

Im Mittelpunkt des Enterprise GIS steht die zentrale Datenbank. Dadurch haben alle Mitarbeitenden Zugriff auf die aktuellen Daten des Unternehmens, egal ob in Form von Dashboards, Web Apps oder den mobilen Anwendungen. Informationen, die im Wald erhoben und ggf. im Büro qualitätsgesichert werden, stehen zeitnah für alle am Prozess Beteiligten, aber auch für Vorgesetzte und interessierte Mitarbeitende zur Verfügung. Prozesse sind dadurch nachvollziehbarer, weniger fehleranfällig und letztlich auch effizienter.

Ausblick: „Klimawandel“: Was sind die größten Herausforderungen im Forstbereich?

Die größte Herausforderung des Klimawandels ist die Zunahme der Häufigkeit extremer Wettersituationen, wie etwa ausgeprägte Hitze- und Trockenphasen, Frühjahrsstürme und Gewitterstürme im Sommer. Das stresst und schwächt die Wälder und führt zu einer höheren Anfälligkeit der Bäume, z.B. zur Ausbreitung des Borkenkäfers. Präventions- und Ökosystemmanagementmaßnahmen der Förster und Försterinnen kommen so oftmals an ihre Grenzen. 

Ein kontinuierliches Monitoring und im Schadensfall ein schnelles Handeln sind dabei von großer Bedeutung. Die mobilen kartenbasierten Anwendungen sind für das Ökosystemmanagement ein wichtiger Bestandteil und aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Dem Klimawandel entschieden entgegenzuwirken ist für Wald und Mensch eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben.

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