• Smart City
  • Location Intelligence
  • Infrastructures
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart Environment
  • GeoAI
  • Smart City
  • Location Intelligence
  • Infrastructures
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart Environment
  • GeoAI
Themen
3D Augmented Reality Big Data BIM Breitbandausbau Bürgerbeteiligung Case Study Covid-19 Dashboard Digital Twin DigitalTwin Health Screening Imagery Indoor Navigation IoT Kartografie Klimawandel KRITIS Lagebild Last Mile Delivery Machine Learning Mobilität Monitoring Nachhaltigkeit Open Data Operational Intelligence Realtime Analytics Stadtplanung Standortanalyse Startups Supply Chain Tourenplanung Umweltmonitoring
Facebook
Twitter
Instagram
YouTube
LinkedIn
RSS
  • Location Intelligence
  • Smart Environment
  • Smart City
  • Infrastructures
  • GeoAI
Abonnieren

Smart Hospital: “Krankenhäuser stehen unter Wettbewerbsdruck”

  • Denis Heuring
  • 4 minute read
0
0
0
0

Was können Krankenhäuser tun, um die Patientenzufriedenheit zu erhöhen? Und wie locken sie die besten Ärzte und Mitarbeiter an? Holger Lipke von Esri verrät, warum sich vernetzte Krankenhäuser keine Sorgen um die Zukunft machen müssen.

Hallo Holger, der Ruf eines Krankenhauses hängt nicht zuletzt von der Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten ab. Was können die Kliniken tun, um ihre Patienten glücklich zu machen?

Was sowohl bei Patienten als auch bei Krankenhauspersonal immer wieder für Frust sorgt, ist die Orientierung im Krankenhaus und die Terminvergabe. Die Patienten suchen den Behandlungsraum, finden ihn nicht gleich und kommen deshalb oft zu spät. Das wiederum wird zum Problem für die Ärzte, deren Zeitplan eng getaktet ist.

Indoor-Navigationslösungen bieten hier eine einfache Lösung an: Mit der ArcGIS Indoors App können Krankenhäuser den Patienten bereits bei der Terminvergabe den richtigen Raum mitteilen – über einen Link in der Einladung oder durch einen QR-Code auf einem gedruckten Brief. Mithilfe der App navigieren die Patienten dann direkt zum vereinbarten Raum.   

Auch die rechtzeitige Wartung moderner Diagnostik- und Therapie-Geräte und die so vermiedenen Ausfälle helfen, Kosten zu sparen und die Nerven des Krankenhauspersonals zu schonen.

Viele räumlich verteilte Krankenhäuser haben bereits einen Geländeplan mit den einzelnen Gebäuden. Durch die Hinzunahme eines Indoor Positioning System kann man von außen bis nach innen navigieren – quasi vom Parkplatz oder der Bushaltestelle bis zum Behandlungszimmer. Die Patienten mögen das.

Das gleiche gilt natürlich auch für Besucherinnen und Besucher. Auch sie profitieren von der Navigation. Eine Patientin könnte zum Beispiel ihrem Sohn aus dem Bett heraus ihren Standort mitteilen, damit er sie findet.  

Und was passiert, wenn ein Termin kurzfristig verschoben werden muss oder sich der Raum ändert? 

Wenn ein Termin innerhalb einer akzeptablen Wartezeit verschoben wird, könnte der Patient oder die Patientin eine Handynummer hinterlassen und zum Beispiel im Krankenhaus-Café warten. Die Person bekäme dann eine Nachricht mit dem neuen Termin. Über einen Link in der Nachricht kann man dann wieder navigieren.


Holger Lipke ist in Sales bei Esri zuständig für New Business.


Wie hoch ist der technische Aufwand, um ein Indoor-Navigationssystem im Krankenhaus bereitzustellen? 

Um ArcGIS Indoors aufzubauen, müssen zunächst die Gebäudepläne in das Datenmodell überführt werden. Mit ArcGIS Indoors wird zudem ein Routing-Netzwerk für die Navigation erzeugt.

ArcGIS Indoors ist ein komplettes Rauminformationssystem, und so ein System lebt von den Daten. Alle möglichen Informationen zu Inventar, Geräten, Betten, Wartungszyklen, Points of Interest und mehr können ortbezogen dargestellt werden. Dafür muss man die Informationen allerdings erst erfassen.  

Mehr im Gratis-E-Book: Ob auf Firmengeländen oder in großen öffentlichen Gebäudekomplexen wie Flughäfen, Universitäten oder Krankenhäusern – ArcGIS Indoors unterstützt bei der Navigation im Gebäudeinneren.

Wie geht es nach dem Gebäude-Scan weiter? 

Um dann den Blauen Punkt in der Navi-App im Innenraum zu bekommen, muss ein Indoor Positioning System aufgebaut werden. Dafür werden Beacons an der Wand befestigt. Das sind kleine, leichte Kästchen, kleiner als ein Rauchmelder, die ein Bluetooth-Signal aussenden, das von Smartphones empfangen werden kann. Wenn das Smartphone das Signal von mehreren Beacons empfängt, kann der Standort bestimmt werden. Der Standtort wird in der App als Blauer Punkt angezeigt, wie man es von draußen kennt.

„Digitale Prozesse und vernetzte Aktivitäten sind deutlich effizienter und sparen bares Geld.“

Holger Lipke

Und wie hoch sind die Kosten für das Indoor-Positioning-System? 

In einem verwinkelten Gebäude mit vielen Zimmern gehen wir davon aus, dass man pro 25m² einen Beacon benötigt. Die Kosten für die Beacons und auch für die Datenaufbereitung hängen von der Größe und Struktur des Krankenhauses ab. Erst wenn wir die Grundlagen kennen, können wir etwas zum Aufwand sagen. Wenn man neben der Navigation weitere Systeme und Daten anbindet, und wir bieten da alle Schnittstellen, baut man einen digitalen Zwilling des Krankenhauses auf. Digitale Prozesse und vernetzte Aktivitäten sind deutlich effizienter und sparen bares Geld.  

Wie können Krankenhäuser sonst noch von Indoor-Navigations-Technologie profitieren? Könnt Ihr einen Ausblick geben? 

Im Moment beschäftigt uns das Thema Asset-Tracking. Zur Zeit ist der Anbindungsaufwand noch recht hoch. Das soll jetzt viel einfacher werden und an der entsprechenden Sensorik wird aber mit Hochdruck gearbeitet. Es wird schon bald kein Problem sein, bspw. auch mobile Assets wie Rollstühle, Betten oder mobile Sono-Geräte zu tracken. Wenn man weiß, wo sich die Dinge befinden, sind sie schneller verfügbar und gehen nicht verloren. Das spart Zeit und Geld. 

Interessant ist es auch, wenn man das Indoor-Informationssystem mit einem Facility Management System verbindet. So können ortsgebundene Arbeitsaufträge an Wartungspersonal vergeben werden und der Jobstatus jederzeit über ein Dashboard überwacht werden. Die Arbeitsschritte können mit dem Smartphone dokumentiert werden, über Fotos, Textnachrichten oder sogar Sprachnachrichten. Das alles ist auch für die Abrechnung mit externen Dienstleistern interessant.  

Das Gespräch führte: Denis Heuring

Sie haben Fragen zum Thema Smart Hospital? Dann kontaktieren Sie uns: Wir beraten Sie gerne: info@esri.de


Reopening: Jetzt Demo anfordern!

Share
Tweet
Share
Share
Share
Voriger Artikel

Location Intelligence: Die Marktführer im Check

  • WhereNext Redaktion
Weiterlesen
Nächster Artikel

Digitaler Zwilling der Stadt Bremen – Interview mit Ulrich Gellhaus

  • WhereNext Redaktion
Weiterlesen
Auch interessant
Einsatzfahrzeug der Polizei fährt auf eine Autobahn auf
Weiterlesen
  • Location Intelligence
  • Öffentliche Sicherheit

Vom Datenpunkt zur Einsatzstrategie: GIS als strategischer Hebel in der Kriminalprävention

  • Christoph Lange
  • 5. März 2026
Kaya Sittard auf der Bühne der Esri Plenary in Bonn
Weiterlesen
  • GeoAI
  • Infrastructures
  • Location Intelligence
  • Öffentliche Sicherheit
  • Smart City
  • Smart Environment

Mit starker Community und konsequentem Kundenfokus die digitale Transformation gestalten

  • WhereNext Redaktion
  • 10. Dezember 2025
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Geospatial Intelligence als Schlüssel für Europas Sicherheit: Warum GIS für innere und äußere Sicherheit unverzichtbar ist 

  • Christoph Zonsius
  • 21. November 2025
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Innovation sichtbar machen: Wo und wie Innovation stattfindet

  • WhereNext Redaktion
  • 18. September 2025
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Mit ArcGIS Immobilienmärkte besser verstehen – Einblicke in die strategische Nutzung von Geodaten  

  • Andreas Kunert
  • 30. April 2025
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Esri Konferenz 2024: The Power of Where

  • WhereNext Redaktion
  • 2. Dezember 2024
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Digitalisierungssprung in Bayern: ArcGIS Pro Virtualisierung optimiert Staatsbauverwaltung

  • WhereNext Redaktion
  • 20. März 2024
Weiterlesen
  • Location Intelligence

Der Digitale Projektzwilling revolutioniert die Dorsch Gruppe

  • WhereNext Redaktion
  • 20. März 2024
Denis Heuring
schreibt über den Einfluss von Tech- und Medieninnovationen auf unser Zusammenleben und -arbeiten.
  • Wald Borkenkäfer

    GIS im Kampf gegen Waldschädlinge

    Weiterlesen
  • Digitale Nähe schaffen: Wie eine mobile App Kommunen und Bürger verbindet

    Weiterlesen
  • Starkregenvorsorge: Wie sich die Stadt Göttingen vor Unwetter schützt

    Weiterlesen
Lesen Sie jetzt das WhereNext Spezial 2025 mit 21 Success Stories aus der Praxis
Jetzt anmelden zur IMGIS 2026 in Frankfurt am Main vom 15. bis 17. April
Eine Auswahl an Lieblingsmaps in den Maps We Love von Esri Deutschland und Esri Schweiz
WHERENEXT

Das Fachmagazin für Best Practices, Interviews und Success Stories rund um Location Intelligence.

Herausgegeben von Esri Deutschland und Esri Schweiz – den Anbietern für Geospatial Infrastructure.

Logos von Esri Deutschland und Esri Schweiz in schwarz
MEISTGELESEN
  • Einsatzfahrzeug der Polizei fährt auf eine Autobahn auf
    Vom Datenpunkt zur Einsatzstrategie: GIS als strategischer Hebel in der Kriminalprävention
  • Indoor GIS als Grundlage für den Smart Campus an der ETH Zürich 
  • Geodaten im Rettungseinsatz: intelligentes Notfallmanagement im Kanton Wallis 
INFO
  • About
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Esri Deutschland
  • Esri Schweiz
  • ArcGIS

Gib dein Suchwort ein und drücke Enter.

X