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Covidtracker: Der Pandemie einen Schritt voraus

  • Christoph Haeberli
  • 2 minute read
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Wie schnell verbreitet sich Covid-19 in der Schweiz – und vor allem wo? Um das herauszufinden, setzt die ETH Zürich auf Daten und eine intelligente Visualisierungstechnologie.

Die Maßnahmen rund um Covid-19 werden allmählich gelockert; gleichzeitig wird der Ruf nach flächendeckenden Tests lauter. Oft sind diese jedoch nicht so einfach umsetzbar. Die Gründe sind bekannt: Einerseits mangelt es an Laborkapazitäten, andererseits fehlen Testmaterialien.

Doch wie erkennen Behörden die Gebiete, in denen vermehrt potenzielle Krankheitsfälle auftreten? Neben den offiziell gemeldeten Fallzahlen können zusätzliche Informationen helfen, die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen.

Digitaler Fragebogen sammelt Informationen

Seit Mitte April ist die Plattform www.covidtracker.ch online. Hinter dem Projekt stehen unter anderem Medizininformatiker der ETH Zürich und der Kanton Bern. Anhand eines anonymisierten Fragebogens versuchen die Beteiligten herauszufinden, wie sich das Coronavirus in der Schweiz verbreitet.

Mit dem sogenannten Covid-19-Tracker sollen rasch möglichst viele Daten von infizierten und gesunden Menschen in der Schweiz gesammelt werden – und so ein differenziertes Bild über die aktuelle Situation liefern.

Entwicklung in Echtzeit verfolgen

Der Datensatz auf der Plattform Covidtracker umfasst mittlerweile knapp 250.000 Antworten. Die Daten werden laufend aktualisiert und auf einer interaktiven Karte dargestellt. So lassen sich regionale Entwicklungen in Echtzeit verfolgen. Sie liefern den Behörden die Basis für allfällige gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.

Übrigens: Diese Visualisierung des Covidtrackers steht als Dienstleistung auf dem Covid-19 Swiss GeoHub bereit – eine Plattform, die frei zugängliche Grundlagendaten, unter anderem zu Bevölkerung, Grenzen und Gesundheitswesen, liefert.

Aktuellste Daten

Ein wichtiges Element der Plattform ist die aktuellen Open-Data-Fallzahlen zum Coronavirus. Der Covid-19 Swiss GeoHub präsentiert beispielsweise die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und des Statistischen Amtes des Kantons Zürich (ZH). Die Daten werden täglich (BAG) beziehungsweise stündlich (ZH) aktualisiert, sie zeigen den Ist-Zustand in der Schweiz sowie in den einzelnen Kantonen.

Tools für Datenerfassung, Datenverwaltung, Analyse und Visualisierung ergänzen das Angebot und machen den Covid-19 Swiss GeoHub zur zentralen Datendrehscheibe für Behörden, Unternehmen, Medien und Politik.


Coronavirus Karte

Digitale Karten ermöglichen Organisationen ein präventives Handeln im Kampf gegen COVID-19. Lesen Sie auf der Webseite von Esri Deutschland mehr dazu.


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